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Twitter

Posted by qba in Produkte

twitterAlso ich bin ja diesen sogenannten Web 2.0 Diensten absolut aufgeschlossen gegenüber und nutze ja auch einige davon tagtäglich. Sei es Skype, Netvibes oder del.icio.us. Aber mit Twitter kann ich ja so gar nichts anfangen. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

Muss ich mir das so vorstellen:

06:15 Hallo Leute ich bin gerade aufgewacht
06:18 Ich putze mir die Zähne
06:26 Klogang erfolgreich abgeschlossen
06:32 Rasieren lasse ich heute einfach mal ausfallen
06:33 Man dauert das lange bis die Dusche warm ist
…..

Verstehe ich das richtig? Ist DAS twittern? Twittert jemand von Euch und kann mich in die Geheimnisse des Erfolgs der Seite einweihen?

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6 Responses

  • venus says:

    nö, kenn ich nicht

  • bibib says:

    hab gerade einen artikel in der zeitung über twitter gelesen. offenbar geht das so, wie du oben beschreibst. mischung aus social network und blog. sinn dahinter seh ich auch keinen. für mich sieht das aus wie fast-food. man bloggt, aber man muß nicht viel schreiben, weil man eh nur 140 zeichen pro nachricht eingeben kann. (shake)

    was mich grade beschäftigt, ist facebook. ich hab mich registriert, weil die fotoschule eine gruppe drin hat, und man will ja möglichst alles mitkriegen. aber an sich ist mir dieses facebook sowas von unsympathisch. nur zeitklau. und nichtmal besonders gut gemacht, find ich.

    hier der twitter-artikel von http://www.derstandard.at:

    Twitter – nur ein weiterer Internet-Zeitdieb?
    Obwohl schon vor drei Jahren gegründet, schwappt der Twitter-Hype erst jetzt langsam nach Österreich

    Nachdem seit Jahresbeginn die Facebook-Welle über Österreich hereingebrochen ist (was sich nicht nur subjektiv an rapid wachsenden "Freundeskreisen", sondern auch per Web-statistiken messen lässt), zeigt sich dahinter ein weiteres Web-2.0-Pflänzchen: Twitter.

    * MEHR ZUM THEMA

    Microblog

    Noch führt die Erwähnung von Twitter unweigerlich zur Frage, was dies sei. Obwohl der "Microblog" vor drei Jahren gegründet wurde (wiederholte Berichte u. a. auch auf NetBusiness), ist er hierzulande noch nicht so richtig angekommen. Mit der Frage "Was tust du jetzt?" werden Twitter-User (Gratis-Registrierung auf http://www.twitter.com) angestupst, in maximal 140 Zeichen zu schreiben, was sie gerade tun oder was ihnen gerade am Herzen liegt.

    Der ganzen Welt? Nicht ganz: Nur ihren "Followers", Menschen die aus was immer für Gründen beschlossen haben, diesen Einträgen zu folgen. Und man bekommt immer nur jene "Tweets" (die Kurzmeldungen) von denen zu lesen, denen man beschlossen hat zu folgen.

    Mix aus SMS, Blog und Social Network

    An einem Tag wie gestern reichte das (schriftliche) Gezwitscher auf meinem Handy von Beschwerden über zehn Zentimeter Schnee vor der Tür, Verwunderung über das Schuldbekenntnis von Josef F., die Frage einer Kollegin in London, wie man am Handy die T9-Texterkennung abschaltet (promtissimo ein knappes Dutzend Antworten) bis zu Michelle Obamas Schulbesuche in Washington D.C.

    Twitter gleicht anderen vertrauten Messaging-Tools: SMS oder Chat, was die Textlänge betrifft; Blog, was die Öffentlichkeit betrifft; Status-Meldungen auf sozialen Netzwerken, was den persönlichen Kontakt betrifft.

    In den Medien

    Mediale Beachtung erhielt Twitter, als während der Terroranschläge in Mumbai Hotelbewohner per Tweets informierten; dieser Tage kamen Nachrichten aus Madagaskar via Twitter – ein Emigrant in den USA übersetzte persönliche Informationen von der Insel in knappen Zusammenfassungen. In Florida scheiterte vergangene Woche ein Prozess, weil Juroren aus dem Gerichtssaal Tweets schrieben (und nach nicht zugelassenen Beweismittel googelten).

    Bei uns sind es vorerst die üblichen Verdächtigen, die als andere tätig werden: Journalisten und TV-Moderatoren, oft mit Links zu Geschichten. Vertreter von Selbsthilfegruppen, die neue Kommunikationswege stets früher entdecken. Der eine oder andere Freund.

    Ein weiterer Internet-Zeitdieb?

    Was zur Frage nach der Nützlichkeit führt – oder ob Twitter nur einfach ein weiterer Internet-Zeitdieb ist. Ein bisschen von beidem: Viele neue Online-Entwicklungen laufen über Neugier und kindlicher Lust am Ausprobieren, während sich der Nutzen erst später herausstellt. Als Twitterer muss man umdenken: Ein gewisses Maß an Selbstdarstellung ist gefragt – sonst gibt es auch nichts zu lesen (außer den Tweets der Kommunikations-Profis). Preisgeben ist dabei eher im Sachlichen als im Persönlichen angesiedelt, weil der Zuhörerkreis unbestimmt ist.

    Tweets funktionieren übrigens am besten am Handy, wie gemacht für die kurzen Wartezeiten im Alltag. Vielleicht ist es ja auch nur das Bedürfnis nach menschlichem Smalltalk, das uns zum Zwitschern treibt. (Helmut Spudich/ DER STANDARD Printausgabe, 20. März 2009)

  • qba says:

    Danke Dir. Ich denke damit bleibe ich eindeutig bis auf Weiters "vogelfrei".

    Facebook, studiVZ, Xing ist mir alles unsympathisch. Kann ich gut nachvollziehen. Facebook versucht ja zurzeit auf Biegen und Brechen Studi und MeinVZ und wie sie alle heißen nieder zu machen, weil die viel zu groß geworden sind. Wo doch Facebook bisher Marktführer war.



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